Mittelschulen Schöllnach und Metten gemeinsam auf Abschlussfahrt in Berlin

 Auf einer Fortbildung zum Thema „Projektprüfung im Qualifizierenden Mittelschulabschluss“ kamen die Kollegen Wolfgang Hofmaier von der MS Metten und Rüdiger Zollner von der MS Schöllnach auf ein Projekt der anderen Art: gemeinsame Abschlussfahrt! Schnell kam man in die Planungen und realisierte die Fahrt, begleitet von den Lehrerinnen Laura Hollfelder und Daniela Stadler sowie Praktikant Simon Plötz, schließlich in der Woche vor den Osterferien.

 

Ein interessantes Programm erwartete die Gruppe. So besuchte man auf der Hinfahrt das Deutsch-Deutsche Museum in Mödlareuth, ein Ort an der bayrisch-thüringischen Grenze durch dessen Mitte (Tannbach) über viele Jahre die Grenze (Mauer) der beiden deutschen Staaten lief. Daher hat der Ort auch seinen Namen „Little Berlin“. Untergebracht war man in einem Hotel in Friedrichshain-Kreuzberg, nur wenige Meter von der bekannten Diskothek „Matrix“ entfernt. Im Verlauf der Woche standen viele interessante Aktionen auf dem Programm. Natürlich durften dabei „Madame Tussauds“, das „Berlin-Dungeon“ sowie das Brandenburger Tor nicht fehlen. Ebenso beeindruckend waren eine Spreefahrt, eine Auffahrt auf den Berliner Fernsehturm, mit 368 Metern das höchste Bauwerk in Deutschland und ein Gang in die „Berliner Unterwelten“, ein unterirdisches Bunkersystem zum Schutz vor Fliegerangriffen im Zweiten Weltkrieg und später als Schutz bei einem Atomkrieg gedacht. 

Für viele war natürlich auch der Besuch der Diskothek Matrix, bekannt aus „Berlin Tag und Nacht“ ein Highlight. Ein geplantes Treffen mit MdB Thomas Erndl im Reichtagsgebäude fiel dem Berliner Taxistreik zum Opfer. Das durch den Streik ausgelöste Verkehrschaos in der Berliner Innenstadt sorgte dafür, dass man in zwei Stunden ca. 500 m vorankam. Dafür kamen die Schülerinnen und Schüler in den Genuss, das (an diesem Tag überfüllte) Berliner U-Bahn-Netz kennenzulernen. Man ließ nämlich den Busfahrer alleine im Stau, organisierte kurzerhand Tickets und versuchte sein Glück mit der U-Bahn. Den Termin konnte man zwar nicht mehr einhalten, die Fahrt zum Kudamm und zurück zum Hotel mit diversen Umstiegen war für viele jedoch Adrenalin pur.  

 

Ein gelungenes Projekt war der einstimmige Tenor aller Beteiligten. Schließlich entstanden bei den Schülerinnen und Schülern neben den Eindrücken und Erlebnissen zahlreiche neue Kontakte und auch Freundschaften.